Motor springt nicht mehr an, die 136ste

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Furb

Motor springt nicht mehr an, die 136ste

Beitrag von Furb »

Hallo,

nachdem ich ja dachte meine Batterie ist zu schwach, bzw kaputt oder sonst irgendwie behindert hab ich sie jetzt richtig aufgeladen und wieder eingebaut. Trotz leichtem Geblubber beim laden scheint diese aber nicht kaputt zu sein.
Ich habe jetzt folgendes beobachtet:
Nach einigem Orgeln sprang der Buggy an wie immer, dachte mir das das bei den Temperaturen normal ist wenn er schlecht anspringt, ist ja länger nicht gelaufen. Da der Motor aber so hoch drehte das der buggy ständig losfahren wollte, ohne das ich drinsaß, hab ich das Standgas an der dafür vorgesehenen Schraube runtergedreht. Ging auch alles ganz prima. Nach erreichen der Betriebstemperatur von irgendwas mit knapp 80 Grad hab ich dann mal den Motor abgestellt. Und siehe da, er sprang nicht mehr an. :shock: Und jetzt hab ich halt festgestellt, das wenn ich das Standgas komplett zurückdrehe, der Anlasser den Motor zwar 1a durchdreht aber leider sonst nich viel passiert. Sobald ich die Schraube wieder Stück für Stück reindrehe (oder ein bisschen Gas gebe beim Starten) schafft der Anlasser es irgendwie nicht mehr den Motor durchzudrehen. Nun meine Frage an das Publikum: WIESO?
Zündkerze ist neu, Sprit kommt an, Batterie ist voll.
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Wolle
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Beitrag von Wolle »

Hi Furb,

wie sieht's aus mit dem Vergaser? Membrane evtl. hinüber?

Man kann sich auch 'nen Vergaser inkl. Ansaugstutzen Typ 4HC von einem Yamaha Majesty Motor verbauen.
Zuletzt geändert von Wolle am 4. Jan 2008 08:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Furb

Beitrag von Furb »

Das mit dem Vergaser ist mir auch bekannt, bin auch schon auf der Suche nach nem neuen, denke aber nicht das es das momentane Problem ist, bzw lösen kann. Ich will sowieso nach und nach alle Teile die passen vom Majesty verbauen, nur wird das natürlich teuer wenn man alles auf einmal machen will. Freilauf usw ist ja schon drin vom majesty, der Vergaser ist als nächstes dran.
Nur was mich irgendwie wundert ist das es der Anlasser anscheinend nicht schafft den Motor zu drehen wenn man bisschen gas gibt beim starten, das wäre toll wenn mir das mal einer erklären könnte wie das grundsätzlich funktioniert, vllt versteh ich das ja dann mal.....?
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Wolle
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Beitrag von Wolle »

nicht schafft den Motor zu drehen wenn man bisschen gas gibt beim starten
Wenn Du direkt danach mal die Kerze rausschraubst, ist sie dann richtig nass?


Dass ein Motor sich nicht mehr drehen lassen will, kenne ich eigentlich nur daher, wenn er total versoffen ist... also wenn im Zylinder zuviel Sprit ist.
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Furb

Beitrag von Furb »

Das könnte hinkommen Wolfgang, normalerweise sind im Spritfilter immer nur paar Tropfen drin, zur Zeit ist der voll bis obenhin. Kerze ist auch nass. Wie kann es dazu kommen?
janoschka51

Beitrag von janoschka51 »

Hallo Furb
Du hast an den Gemischverstellschrauben gedreht und zwar ohne zu wissen was Du da machst .Deine Benzinpumpe füllt schon vor dem Starten den Zylinder mit Sprit .3mm Sprit im Zylinder,ohne Zündung erhöht die Kommpression um den Wert,dass Dein Anlasser keine Chance hat .Vorschlag :
1,Autobatterie mit Starterkabel 2, Schraube 3,5 Umdrehungen rein 3,Zündkerze raus ,einmal Starter ohne Kerze ,Kerze rein starten ,dann so lang Schraube viertelumdrehungsweise rein oder raus bis der Motor im warmen Zustand 800 Umdrehungen hat .Wenn alles nichts hilft Boschdienst .
Grüße Janoschka 51
carnscheid
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Beitrag von carnscheid »

Moin ! Ein Xykd Motor der sich DREHT läuft auch . Fehler Membrane gerissen oder Vergaser kaputt REPARIERT ??? Kerze ,Zündkabel-Stecker O.K: ??? Angebot, AUFLADEN und nach Trittau fahren ... MfG carnscheid
Furb

Beitrag von Furb »

Hello again,

also die hier markierte Schraube ist die einzige an der ich gedreht habe. Ich habe jetzt den Vergaser runter, der war bis oben hin voller Sprit, keine Ahnung ob das so sein muss. Aber die von mir erwähnte Schraube ist doch nur für die Drosselklappenstellung, oder liege ich da falsch? An der Schraube unterm Vergaser hab ich nich gespielt, die ist doch soweit ich weiß für´s Standgas. Membran ist in Ordnung, kann keine Risse erkennen. Zündspule ist schon bestellt, Vergaser vom majesty auch. Den wollte ich eh tauschen, ob er kaputt ist oder nicht. Es geht mir halt drum zu verstehn was da beim starten passiert, warum der Motor nicht runddreht wenn ich Gas gebe und warum der Vergaser überläuft vor lauter Sprit. Wenn ich nur starte, ohne Gas zu geben, dreht der Motor ja super durch, springt halt nur nicht an. Wenn der Zylinder voller Sprit wäre dürfte er sich doch auch dann nicht bewegen, oder?

Bild

@ carnscheid,

wenn es das schöne Trittau bei Hamburg ist muss ich das Angebot leider ablehnen, sind knapp 500km. Und ich muss ja schieben, springt ja nit an dat blöde Ding.... :roll:
carnscheid
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Beitrag von carnscheid »

Moin ! Schicke mir mal ne PM mit deiner Tel.Nr .
Zuletzt geändert von carnscheid am 29. Dez 2007 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
siebenhalber
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Beitrag von siebenhalber »

hab ich was verpasst :?:
seit wann hat der -1 -2 eine benzinpumpe :lach:
Furb

Beitrag von Furb »

Genau das meine ich, was passiert hinter meinem Fahresitz wenn ich vorne den Schlüssel drehe?
Haltet mich für doof, aber irgendwie verstehe ich das System nicht. Ich hatte ne alte Honda, das war was feines, Sprithahn auf und die Suppe lief, Hahn wieder zu und Ende.
Scheint aber beim xykd nicht so einfach zu sein. Warum machen die das so kompliziert?
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achimhp
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Beitrag von achimhp »

Hi Furb,

keiner hält Dich für "doof", wo sammer denn hier :mrgreen:

Wenn Du vorn am Schlüssel drehst, dreht sich im besten Fall hinter deinem Sitz der Motor. Dadurch wird im Ansaugkanal (das schwarze Ding an dem der Vergaser sitzt) Unterdruck erzeugt der, über einen kleinen Schlauch zum Kraftstoffventil übertragen. Durch den Unterdruck öffnet die Membrane im oberen Teil des Kraftstoffventils die Durchflussöffnung zwischen Tank und Kraftstoffleitung zum Vergaser.

Gegenüber dem altbekannten Kraftstoffhahn hat das hier einen gewaltigen Sicherheitsvorteil. Bei Unfall oder ähnlichem schließt sich bei stehendem Motor die das Kraftstoffventil und unterbricht die Kraftstoffzufuhr.
WernerK.

Beitrag von WernerK. »

Hallo,Furb
hast Du auch das Polrad oder nur den Anlasserfreilauf vom Majesty montiert?Der Rolf hat einen 260er in der Halle stehen der sich genauso
verhalten hat,beim Starten ein wenig Gas und der Motor stockte als wenn er eine Frühzündung hat.Beim überprüfen der Steuerzeiten stellte sich heraus das die Markierungen nicht übereinstimmten,das Polrad hatte sich verdreht und den Keil abgeschehrt. :shock: Da war auch ein Majestypolrad montiert,die Keilnut beim Majestypolrad ist 5mm breit,der montierte Originalkeil ist nur 4mm :wink: .Die Kurbelwelle ist übrigens hinüber. :(

Gruß Werner
Furb

Beitrag von Furb »

Hallo,

also erstmal Danke an achimhp für die Erklärung, das bringt mich schon mal weiter. Versteh jetzt auch wenigstens wozu der Schlauch gut ist der vom Ansaugstutzen weg geht.

@ Werner:

Ich wollte damals eigentlich die komplette Einheit, also Freilauf und Polrad usw wechseln. Aber das Polrad vom Majesty ging nit auf die Welle, war n Hauch zu klein der Durchmesser. Mit Gewalt hätte man es draufbekommen, wollte aber kein Risiko eingehen, deswegen hab ich dann nur den Freilauf getauscht. Danach lief er ja auch super, nur er sprang halt immer schon schlecht an. Zwar anders schlecht als vorher, aber immer noch schlecht. :mrgreen: Ich werde aber auf jeden Fall nochmal da rein gucken ob sich da was verdreht hat.

Ich werde das jetzt alles mal wieder zusammenbauen, evtl gehts dann besser. Ich bekomme ja demnächst den majesty Vergaser und ne neue Zündspule, evtl liegts ja auch daran, keine Ahnung. Werde auf jeden Fall berichten.
Ich denke (oder hoffe) das Wolfgang und Janoschka Recht hatten, wahrscheinlich säuft der Motor ab, die Frage ist halt aus welchem Grund.
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quarz
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Beitrag von quarz »

Hallo Frub,

könnte es sein das der Schwimmer im Vergaser hängt und die Spritzufuhr nicht stoppt wenn er Vollgelaufen ist?

Ziehe den Unterdruckschlauch vom Vergaser zum Tank einfach mal ab, dann läuft kein Sprit mehr nach und Starte.

Motor aus, Schraube zum entleeren am Schwimmerkasetn lösen, Sprit ablassen, Läuft Sprit nach?

Benzinschlauch (Benzinhahn zum Vergaser) abziehen läuft Sprit wenn der Motor aus ist?

Oder ist es der Schalter vorne am Gaspedal, der stoppt den Motor wenn der Gang nicht richtig eingelegt ist und das in Verbindung mit dem Schalter seitlich unter dem Schalthebelkasten sitzt, eventuell Kabel abklemmen.
XYKD 260/2
Furb

Beitrag von Furb »

quarz hat geschrieben:
Oder ist es der Schalter vorne am Gaspedal, der stoppt den Motor wenn der Gang nicht richtig eingelegt ist und das in Verbindung mit dem Schalter seitlich unter dem Schalthebelkasten sitzt, eventuell Kabel abklemmen.
Habt ihr diesen Schalter danach wieder in Betrieb genommen oder kann man den auch abgeklemmt lassen?
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quarz
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Beitrag von quarz »

Kann man abgeklemmt lassen, zumindest ist das bei mir so.
Besser ist aber wenns funktioniert dadurch ist es nicht möglich beim Schalten Gas zu geben.

Gruß quarz
XYKD 260/2
Furb

Beitrag von Furb »

Aaaalso,

heute Vergaser wieder draufgeschraubt, Batterie frisch geladen. Der Motor dreht nu sauber durch, bleibt auch nicht mehr hängen wenn man Gas gibt. Sprit kommt im Vergaser an. Anspringen tut er nicht, macht nur zwischendurch mal n kleines Püpschen, hört sich nach Fehlzündung an. Daraufhin hab ich Werners Rat befolgt nochmal nach dem Polrad zu sehn, da ist aber alles in Ordnung, sitzt fest auf der Welle, alles da wo es hingehört. Eigentlich kann sich da also nix verstellt haben, wegen Steuerzeiten oder so. Was den Zündfunken angeht, meiner Meinung ist der ausreichend. Kann es dann trotzdem was mit der Zündspule zu tun haben? Hab beim Jan ne neue bestellt, glaube aber nich das das geklappt hat, irgendwie hör ich nix von denen. :|
Furb

Beitrag von Furb »

Hello again,

wie´s aussieht ist das Problem gelöst und ich will euch die Lösung nicht vorenthalten. Nachdem ich den majesty Vergaser samt Ansaugstutzen und auch gleich die Zündspule vom selbigen verbaut habe tat sich immer noch nix.
Also wieder(mal) Öl raus, Polrad checken, schien alles in Ordnung. Dann auf der anderen Seite nach der Markierung des Nockenwellenritzels geguckt, siehe da, die Markierungen stimmten nicht mehr überein, also ist die Zündung verstellt. Wie kann das sein wenn doch alles fest ist, Polrad fest verschraubt, nix wackelt, alles an seinem Platz. Also Polrad abgezogen, und siehe da: Der Keil der in der Nut/Ausfräsung der Kurbelwelle sitzen sollte hatte sich durch spontane Selbstentzündung in 2 Hälften zerlegt, das Material ist so weich das es weiter keinen "größeren" Schaden angerichtet hat. Aber das Polrad hat sich halt um ein paar Grad auf der Welle verdreht, da stimmt natürlich der Zündzeitpunkt nich mehr. Ich hoffe jetzt schnell so´n Keil zu bekommen, die Kurbelwelle ist nur minimal beschädigt, ich denke das kriegt man wieder hin.
Bild
Das ist der zebröselte Keil
Bild
und hier gehört der Keil eigentlich rein
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bartho
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Beitrag von bartho »

Noch ein Tip- am besten den Konus von Polrad und Kurbelwelle mit Ventileinschleifpaste zueinander einschleifen :shock:
Reden ist silber- Schrauben ist gold
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