Ich habe ja schon anderweitig erwähnt, dass ich in Sachen Buggy ein absoluter Neuling bin. Gestern hatte ich nun die Gelegenheit einen 260-2 bei unserem örtlichen Werkzeugfritzen, der die Dinger auch vermietet und verkaufen will, zu fahren...
Ich bin bis gestern noch nie Buggy gefahren !
Beim reinsetzen war es wieder da das Grinsen von einem Ohr zum andern.
Dann der Start: Der Motor röhrt etwas asthmatisch -der Auspuff ist undicht- und klingelt beim Gaswegnehmen wie eine Büchse Markstücke. Der Ventiltrieb hört sich alles andere als gesund an. (Ich bin immer noch nicht los gefahren).
Bei der Fahrt durch's Industriegebiet hat man wunderbar die Gelegenheit um parkende Laster zu zirkeln. Das macht Spass
Aber dann habe ich mal den Versuch gemacht schneller als 50 zu fahren:Ergebnis ich dachte nun fliegt mir alles um die Ohren. Die Vorderachse ist so stramm gefedert, dass die Räder mehr in der Luft als auf der (schlechten) Straße sind. Das mag vielleicht auch etwas mit den gefühlten 2 cm Höhenschlag der Reifen zu tun haben...
Das Gerät röchelt mit extremer Mühe und erheblichem Getöse auf 72 Km\h auf der Landstraße, ich habe Angst vor dem Laster hinter mir ( den ich übrigens in den Rückspiegeln überhaupt nicht sehen kann, obwohl es etwa 90 cm dicht auffährt). Wegen der Sicherheit breche ich den Überland-Test ab.
Ernüchterung macht sich breit: Das Geht nicht. Wenn ein Händler etwas verkaufen will, sollte er die Geräte wohl besser in Top-Zustand präsentieren.
Ich wollte mir einen Buggy kaufen um jeden Tag 10 Km zur Arbeit zu fahren. Aber der 260er GS Moon ist definitiv von meiner Liste gestrichen. Zu lahm, zu schlecht verarbeitet und vor allem zu gefährlich.
Vielleicht bietet sich einmal die Gelegenheit ein Kräftigeres und weniger klapperndes Gerät zu probieren. Bis dahin fahr ich weiter mit dem Motorrad.
Wetterfest bin ich ja...
GrußvMaik


